Aktuelles

Jul 08
MEPA-Fachseminar Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität

Vom 1.7.-5.7.2019 fand in Böblingen / Baden-Württemberg das MEPA-Fachseminar „Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität“ statt. Die Leitung oblag EKHK Joachim Fischer vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg und EKHK Jürgen Wörner von der Hochschule der Polizei, Institut für Fortbildung. Das Referententeam wurde dieses Jahr erstmals durch KHK Alexander Renz verstärkt, der in Zukunft die Leitung des Fachseminars übernehmen soll.

 

Der Teilnehmerkreis setzte sich aus 26 Polizei- und Zollbeamten aus den MEPA-Ländern Österreich, Ungarn, Schweiz, Slowenien, Tschechische Republik und Deutschland zusammen. Die angemeldeten Teilnehmer aus der Slowakei mussten aufgrund eines tragischen Verkehrsunfalles kurzfristig absagen.

 

Die Teilnehmer erwartete ein abwechslungsreiches Programm zu den Themen „neue psychoaktive Substanzen“, Ermittlungen im Darknet, Einsatz von Verdeckten Ermittlern sowie Finanzermittlungen in Rauschgiftverfahren. Die Teilnehmer brachten sich auch aktiv mit eigenen Vorträgen zu komplexen Ermittlungsverfahren in ihren Herkunftsländern ein. Abgerundet wurde das Programm durch einen Vortrag des Bundeskriminalamts zum Verbindungsbeamtenwesen sowie durch eine Präsentation eines ehemaligen Abteilungsleiters der europäischen Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA.

 

Das angebotene Begleitprogramm wurde umfassend für den persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Kollegen der Mitgliedsländer genutzt.


Jul 01
Tragischer Verlust eines langjährigen MEPA Mitgliedes

​Liebe MEPA-Familienmitglieder,

wir haben die schmerzliche Pflicht Ihnen mitzuteilen, dass unser Freund und Kollege, das langjähriges Mitglied der MEPA-Familie Tomas Gal am 28.06.2019 an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls gestorben ist. Tomas war an der Kriminalpolizei in der Stadt Kosice tätig, hat an mehreren MEPA – Kursen und Seminaren als Teilnehmer und Lektor  teilgenommen.

Wir sind fassungslos und traurig, weil du uns zu früh verlassen hast. Du wirst bei uns in Erinnerung für immer leben.
 
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NVS MEPA in der Slowakei im Namen aller Freunden und Kollegen, die Tomas persönlich kannten.

Jun 13
Sitzung des MEPA-Kuratoriums in Budenheim/Deutschland

​Die Kuratoriumsmitglieder der sieben MEPA Mitgliedsländer tagten vom 11. bis 13. Juni bei der jährlichen Kuratoriumssitzung, um die operativen Maßnahmen und Aktivitäten der MEPA für das Jahr  2020 vorzubereiten. Diese Veranstaltung wurde von der Nationalen Verbindungsstelle der MEPA in Deutschland durch das Bundeskriminalamt organisiert. Das Kuratorium ist das Vorbereitungs- und Vollzugsgremium der MEPA und setzt die strategischen Vorgaben des MEPA-Vorstandes um.  

Die Sitzung wurde von Herrn Heiko Braß, Vorstand der MEPA beim Bundeskriminalamt in Deutschland, eröffnet. Am ersten Tag der Konferenz wurden die Fortbildungsveranstaltungen der MEPA aus dem Jahr 2019 anhand der vorliegenden Erfahrungen und Berichte von den Kursen und Seminaren der MEPA resümiert und evaluiert.

Die Tagesordnung der beiden weiteren Sitzungstage enthielt ein intensives Arbeitsprogramm, bei dem es galt, die Aktivitäten für 2020 zu planen und die Aufträge des MEPA-Vorstandes aus dem Jahr 2018 umzusetzen. Es wurde festgelegt, welche Inhalte bei den Kursleitersitzungen für die einzelnen Kurse der MEPA zu erarbeiten sind und welche redaktionellen Maßnahmen beim Online-Portal der MEPA (www.mepa.net) zu erfolgen haben.   

Im Jahr 2020 werden dreizehn Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen kriminalpolizeilichen und grenzpolizeilichen Fachthemen angeboten. Der MEPA-Hauptkurs und der MEPA-Spezialkurs werden innerhalb des Aktivitäten-Kataloges 2020 angeboten. Hospitationen innerhalb der MEPA-Länder werden im Jahr 2020 ebenfalls möglich sein.

 

Mai 21
Die MEPA organisierte eine Hospitation in Deutschland
​Auf Grund von Transportdiebstählen auf Bahnanlagen in Österreich, die einen Tatortbezug nach Deutschland haben, hospitierte ein österreichischer Ermittler in der Zeit vom 08. bis 12. April 2019 bei den  deutschen Polizeidienststellen in Potsdam und Hamburg.

Der Besuch diente der Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustausches des Ermittlers aus Österreich mit den deutschen Kollegen in diesem Deliktsfeld.

In Hamburg wurde eine aktuelle Fallbesprechung vorgenommen, bei der zwei separate Tätergruppen ausgemittelt werden konnten.

Durch diese Hospitation konnten neue wichtige direkte Ansprechkontakte bei der OK-Bekämpfung in Bezug auf Bahntransportdiebstähle zwischen Österreich und Deutschland hergestellt werden.

Mai 20
MEPA-Fachseminar „Bekämpfung der internationalen Straßenkriminalität durch operative Einsatzkräfte“
Vom 13. bis 16. Mai 2019 fand in Österreich in Bad Waltersdorf in der Nähe von Graz eine Fachtagung statt, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zuge eines Workshops die neuesten Methoden und Strategien bei der Bekämpfung der internationalen Straßenkriminalität kennenlernten. Die MEPA hat dieses Fachthema das 1. Mal bei den Fortbildungsaktivitäten angeboten und es konnten gesamt 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für dieses Seminar gewonnen werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 6 MEPA-Ländern besprachen und diskutierten die Rekrutierung von Polizistinnen und Polizisten für diesen Einsatzbereich und tauschten sich über und die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte, die in diesem Bekämpfungsfeld eingesetzt werden, aus. Gleichzeitig wurden Fachreferate zu den Themen Einsatztaktik und operative Strategien von den Experten aus den 6 Ländern von verschiedenen Einsatzorganisationen gehalten.  

Die Trends in diesem Einsatzfeld zeigen eindeutig, dass internationale Tätergruppierungen in den Deliktsbereichen Raub, Taschendiebstahl und Einbruch sowie Drogenhandel gut in Europa vernetzt sind und organisiert operieren. Durch die Erarbeitung von „Best-Practice-Modellen" bei diesem Workshop ist ein wichtiger Schritt bei der Bekämpfung von internationaler Straßenkriminalität in den MEPA-Ländern gesetzt worden.   

Mai 20
MEPA-Fachseminar „Vermögensabschöpfung” in Budapest/Ungarn

​Das MEPA-Seminar zum Thema Vermögensabschöpfung fand von 14. bis 17. Mai 2019 in der Zentrale für Internationale Fortbildungen in Budapest, Ungarn statt. Die 48 Teilnehmer kamen aus den sieben MEPA-Ländern (A, CZ, CH, D, H, SLO, SK).

Das Wochenprogramm konnte wie geplant mit spannenden Vorträgen und mit einem intensiven Round-Table Gespräch durchgeführt werden. Die Referate behandelten folgende Themen: Vermögenssicherung, Einziehung von Vermögenswerten unklarer Herkunft, gemeinsame Ermittlungsgruppen, Kryptowährungen, Bitcoin, Ermittlungsverfahren und Vermögensabschöpfung.

Die Gruppe hatte auch die Möglichkeit, die geschichtliche, die gesellschaftliche Entwicklung Ungarns und die kulturellen Hintergründe des Landes bei einer Stadtrundfahrt kennenzulernen. 

Apr 23
Wechsel der DHPol-Gremienvertretung im MEPA-Kuratorium und Vorstand

​​Die Vertretung der Deutschen Hochschule der Polizei im Kuratorium und Vorstand der MEPA hat sich geändert. Neues Mitglied ist Herr POR Carsten Twelmeier, seit 02/2019 Leiter der Stabsstelle III (Internationale Zusammenarbeit) an der DHPol. Herr Twelmeier blickt auf eine langjährige Auslandserfahrung, besonders in den Bereichen Polizeiaus- und –fortbildung, zurück und wird diese gewinnbringend in die Arbeit für die MEPA einbringen können. Bis zur Benennung eines neuen DHPol-Vizepräsidenten wird Herr Twelmeier ebenfalls die DHPol im MEPA-Vorstand vertreten.

 

Herr Wagner hat sich aus dem MEPA-Kuratorium zurückgezogen, da er andere Aufgaben übernommen hat.

 

Apr 23
Erstes MEPA-Fachjournal im Jahr 2019 wurde publiziert
Zum Thema "Aktuelle modi operandi der Schleusungskriminalität" wurde das MEPA-Fachjournal 1/2019 veröffentlicht.

Druckexemplare werden von den Nationalen Verbindungsstellen oder vom Zentralen Koordinationsbüro der MEPA auf Anfrage an Polizeidienststellen oder Polizeibediensteten versendet.



Apr 15
Abschluss des 27. MEPA Hauptkurs 2019 in Budapest/Ungarn
​Am 21. April 2019 wurde im Rahmen einer Abschlussfeier mit Urkundenverleihung der 27. MEPA-Hauptkurs 2019 in Budapest abgeschlossen.

Unter der Anwesenheit von hochrangigen Gästen aus dem In- und Ausland wurde in Budapest, im Zentrum für Internationale Fortbildung, für die Kursteilnehmer des 27. MEPA Hauptkurses „Vorbeugung und Bekämpfung von international relevanter Kriminalität" die Abschlussfeier veranstaltet.

Die aus den MEPA-Mitgliedsländern stammenden 22 polizeilichen Praktiker hatten zwischen 25. Februar bis 12. April die Möglichkeit, an dieser MEPA-Fortbildung an sieben Standorten – Prag (CZ), Eltville (D), Biel (CH), Ljubljana (SLO), Wien(A), Bratislava (SK) und Budapest (H) -  teilzunehmen. 

Im Zentrum dieser Weiterbildung stand die Vermittlung und die Vertiefung von Ermittlungs- und Bekämpfungsstrategien im Bereich der grenzüberschreitenden / internationalen kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit.  

Während dieses Kurses wurde von den Teilnehmern der Workshop zum Thema „Bekämpfung des internationalen Menschenhandels in Verbindung mit Computerkriminalität und Vermögenssicherung" bearbeitet. Die Ergebnisse des Workshops wurden schriftlich ausgearbeitet und im Rahmen der Abschlussfeier vor einem internationalen Gremium präsentiert.

Die schriftlichen Ergebnisse des Workshops werden in den MEPA-Ländern allen Ermittlungsbeamten zur Verfügung gestellt, wodurch auch jene Polizisten, die nicht am Kurs teilnahmen, von den Ergebnissen profitieren können. Zusätzlich werden die Ergebnisse im Insider auf der MEPA-Homepage zum Download angeboten.

Herr COL. . Stanislav Šišulák, von der Akademie des Polizeikorps  in Bratislava, erwähnte bei der Festrede die Wichtigkeit der MEPA bei der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit.

Der Kurssprecher Herr Oberstleutnant Christian Schuster sprach anlässlich der Abschlussrede die Einzigartigkeit der Fortbildungsveranstaltung der MEPA an und bedankte sich bei allen Verantwortlichen der MEPA für die Durchführung dieses Kurses.

Der Generaldirektor des Zentrums für Internationale Fortbildungen des Innenministeriums in Ungarn und Kuratoriumsmitglied der MEPA, Herr Dr. Istvan Farkas, überreichte gemeinsam mit Frau Oberst Ágnes NÉMETH, von der HA Kriminalpolizei im Landespolizeipräsidium Ungarns, den Kursteilnehmern die Urkunden über die erfolgreiche Absolvierung dieser MEPA-Fortbildung.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung fand auch die Sitzung der Kursleiter der MEPA-Länder statt. Neben der Auswertung der Ergebnisse des aktuellen Hauptkurses legten die Experten und Vertreter der MEPA die ersten konkreten Aufgaben des nächsten MEPA-Hauptkurses im Jahre 2020 fest.

 

Mrz 30
Der 27. MEPA-Hauptkurs 2019 in Wien
​Der MEPA-Hauptkurs 2019 hatte von 24. bis 29. März 2019 seinen Standort in Wien. Die 22 Teilnehmer aus den MEPA-Staaten waren zuvor bereits in den mitteleuropäischen Ländern, Tschechien, Deutschland, Schweiz und Slowenien zu Gast. Das Thema des Hauptkurses „Vorbeugung und Bekämpfung von international relevanter Kriminalität" konnte auch in Wien sehr effektiv bearbeitet werden.

In Wien waren praktische und operative Vorträge zu den Fachbereichen „Menschenhandel",  „Internationale Rockerkriminalität", „Internationale Zielfahndung" und „Eigentumskriminalität" Themengebiete. Zusätzlich wurde von einem Gastvortragenden der Staatsanwaltschaft eine praktische Diskussion am Beispiel internationaler Ermittlungen mit Hilfe der Instrumente „Spiegelverfahren" und „Joint Investigation Teams" geführt. Die Beweissicherung und die Ermittlungsstrategien bei Cyber-Crime sowie Einblicke bei den Experten der Sirene Österreich vom Bundeskriminalamt waren weitere Fachthemen, die präsentiert wurden.

Bei einer Exkursion im Bundeskriminalamt konnten die Teilnehmer die Arbeit in diesen Bereich kennenlernen und bei mehreren Fachgesprächen mit den Experten diskutieren. 

Der Workshop im 27. Hauptkurs widmet sich dem Thema „Menschenhandel in Verbindung mit Cyber-Crime und Vermögensabschöpfung", bei dem die Teilnehmer verschiedene Aufgabenstellungen zu bearbeiten haben. Die Ergebnissen werden die Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung am Standort in Budapest/Ungarn darstellen.

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